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Letzte Änderung
03.11.2017
`Schmerz, der nicht spricht, erstickt das volle Herz und macht es brechen.`
( W. Shakespeare )
Der Tod unseres Kindes hat uns jedoch vor allem sprachlos gemacht. Wir können bis dato eigentlich immer erst nur klagen, weinen, jammern, manchmal schreien…
Reden geht wirklich – aus unserer bisherigen Erfahrung nur mit Leuten, die Gleiches und Ähnliches erlebt haben und damit leben. – Denn, - da machen wir uns gar nichts vor, wir werden damit leben müssen, mit der Tatsache, dass unser Kind nicht mehr wieder kommt, dass sie tot bleibt und dass es keinen wirklichen Trost für uns gibt, und ein Verweis auf ein mögliches Paradies nach unser aller Ableben, wo wir uns dann ganz romantisch in die Arme schweben dürfen ist zwar irgendwie verlockend, aber recht ungewiss.
Ganz real aber ist der Schmerz um unsere Diana, unsere geliebte Tochter, Schwester von Ursula und Verlobte von Carsten.
Wenn ich den Schmerz für mich beschreibe, dann wie einen eisigen Felsbrocken in der Brust. Manchmal bohrt sich noch zusätzlich ein Dorn in meine Eingeweide, immer dann wenn ich überraschend über irgendeinen Gegenstand von meiner Tochter stolpere, ich einen Schrank, eine Schublade öffne und mir ein Eigentum von ihr oder etwas, das sie mir geschenkt hat in die Hände gerät, - ja dann ist meine Fassung völlig dahin, - dann komm ich stundenlang gar nicht mehr zur Ruhe. – Kurz gesagt: Ich leide alles in allem Tag für Tag, so wie sich das kein Außenstehender vorstellen kann, so wie ich mir das auch bis zum zwölften, bzw. zwanzigsten November letzten Jahres nicht habe vorstellen können.
Und das beschreibt nur die Tage. Es fehlen bei der Beschreibung noch die Alptraumgefüllten Nächte, - oder die Nächte, in denen meine Tochter wieder da ist, - wieder lebt, und der Alptraum erst nach dem Aufwachen beginnt.
Und meinem Mann, meinem lieben Hiasi geht es genauso.
Für Ursula und Carsten kann ich hier nicht sprechen. Die haben ihre eigenen Arten mit diesem Geschehnis umzugehen, - trauern anders, weil sie jung sind und klar, - jeder für sich ganz anders, weil jeder von einer ganz anderen Warte aus: jüngere Schwester, die `Ihre Große` verloren hat und Freund, der seine langjährige, geliebte Freundin, seine Frau für die Zukunft, und damit seine eigene Zukunft von heut auf morgen nicht mehr hat.
Eine Tragödie für alle.
Von welcher Seite man´s auch betrachtet.
Und das beschreibt nur die nächste Familie.
Es kommen noch unzählige Verwandte, Freunde, Arbeitskollegen…….
Heute Vormittag haben wir unsere Ursula zum Flughafen gebracht. Sie reist mit ihrer Freundin Lisa eine Woche nach New York, belohnt sich damit für die recht gelungene Abschlussprüfung zur Bankfachwirtin letzte Woche.
Unsere Gedanken und Sorgen gelten ihr, aber die Gedanken voller Schmerzen kreisen um Diana. Sie war eine `Vielreisende `. Wo war sie nicht schon überall, mit Feuereifer und Leidenschaft, - von Hong Kong und mehreren USA- Urlauben und Abstechern in die Karibik, wo sie mit Haien und Walen schwamm, über einen Vierteljahresaufenthalt in Kanada, wo sie ein berufliches Praktikum machte, - dann folgte im letzten Jahr dieser Traumurlaub in Mexico und Guatemala, wo sie beschloss eine Patenschaft für ein benachteiligtes Kind zu übernehmen.“ Mama, die Leute sind so arm, aber sie betteln nicht. Sie basteln Kleinigkeiten und verkaufen sie am Straßenrand. Das sollten mal unsere `Hartz 4-Empfänger` sehen.“
Wie oft haben wir sie, oder auch beide, Diana und Carsten zu irgendeinem Flughafen gebracht, oder abgeholt von dort.
Letztes Jahr fuhren wir die beiden nach Stuttgart, als sie eben nach Mexiko aufbrachen.
Wie wäre sie jetzt mit Rat und Tat zur Seite gewesen, wenn sich ihre kleine Schwester über den großen Teich aufmacht.
Mein Gott. – Wie sehr fehlt sie uns. Wie vermisse ich sie. Wie sehr liebe ich sie und kann sie nicht mehr in die Arme nehmen. Wie verzweifelt und todtraurig bin ich. [...]

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