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Letzte Änderung
03.11.2017
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Eintrag von Mama am 06.12.2019 um 17:30 Uhr

Mein liebstes Diana-Kind. -Und wieder haben wir Deinen Todestag begehen müssen. - Und wieder ist es mir unbegreiflich, wie wir so einfach ohne Dich weiterleben können.
Aber soooo einfach ist das ja nun wirklich nicht. Und wie problematisch ist es wirklich?!?
Ich für meinen Teil, - und ich kann nur für mich selber sprechen, - führe ein anderes Leben, als vor Deinem Tod. Es mag von außen gesehen vielleicht ausschauen, als wäre so ziemlich alles prima in Ordnung mit mir, - aber meine Gedanken an Dich, die mich mehrmals am Tag einholen,-sie schmerzen so grausam. Am Morgen bereits, wenn ich die Bodylotion benutze, die nach Dir duftet, - du hast sie geliebt,- im Krankenhaus, auf der Intensiv-Station hab ich Dich damit eingecremt, - und ich nehm seit elf Jahren keine andere...... Jetzt werden vielleicht einige anmerken, dass ich mir doch sowas nicht antun muss, - Ich aber will es so. Ich will Dich noch ein bisschen riechen dürfen, - ich will an Dich denken, -- will den Schmerz. Denn solch kleine Rituale bestimmen meinen Tag. Das ist für mich auch eine Bewältigungsstrategie für mein Leben ohne Dich. Das, -solche Gefühle erlaube ich mir, als Teil meines Lebens. für den ich mich auch nicht rechtfertigen muss.
Mein Schreiben ist auch solch ein Ventil um meine Trauer,meinen Schmerz, - und die übermächtige Wut, die sich in mir aufgebaut hat zu bewältigen.
In einem Buch las ich kürzlich die Worte:
" Man sagt, Kinder verändern alles und ich weiß nun, dass das nicht weniger der Fall ist, wenn sie nicht mehr da sind."
Du, mein Kind bist nicht mehr da und meine, unsere gesamte Welt hat sich komplett verändert!
Und jetzt steht mein und Dein Geburtstag vor mir. Frühere Tage der Vorfreude und Fröhlichkeit, in den letzten Jahren bedrückend,- beklemmend und auch nach dieser Zeit immer noch belastend. Bange warte ich hin, damit ich diese nächste Zeit wieder hinter mich bringe. - Aber nur damit sich im Laufe des kommenden Jahres erneut dieser Druck aufbaut, den es gilt wiederum irgendwie auszuhalten.
Ich vermisse Dich so sehr.




Eintrag von Mama am 13.09.2019 um 11:48 Uhr

Mein liebstes Diana-Kind.
Jetzt fahren wir wieder für eine Woche an den Garda-See, mit Ursel, Olli und den zwei Kleinen. und es fällt mir so unfassbar schwer, daran denken zu müssen, dass DU nicht dabei sein kannst. Dass Du nie mehr irgendwie und irgendwo mit uns dabei sein kannst.
Du fehlst mir, und uns-Deiner Familie so unsagbar.
Und niemals wird das anders werden. -Das kann sich NIEMAND vorstellen, der mit solch einem Schicksal nicht leben muss.
Und weil das so ist,kann ich mich nur immer wiederholen.
Dabei würde ich doch so gern erzählen was du jetzt so machst, was du für Pläne hast, und so weiter, - Dinge, die für andere Eltern selbstverständlich sind. Aber bei uns istdieser Ast des Familienbaums abgeschnitten, ist ohne Ersatz, ist schief und krumm,und wir müssen nun zusehen, wie wir in dieser Schieflage weiter existieren können.- Mein Danale, ich-wir lieben und vermissen dich unendlich.




Eintrag von Papa am 10.07.2019 um 09:41 Uhr

Ich bin immer noch sprachlos
Ich kann nur eins sagen
Ich liebe dich




Eintrag von Deine Mama am 08.12.2018 um 15:52 Uhr

Vor wenigen Tagen haben wir Deinen zehnten Todestag begehen müssen. Wir hatten dazu eingeladen, - wir waren an Deinem Grab, - wir, das heißt: unsere Schwestern mit Familien und einige Freunde und Weggefährten, die sich an diesem Wochentag die Zeit nehmen konnten. Wir alle ließen weiße Ballons steigen, an die wir noch Kärtchen anhängten, mit einigen Worten für Dich......Dann trafen wir uns in der kleinen Kapelle, oberhalb des `Lidos`. Mit unserem lieben Diakon, Herrn Armin Eder feierten wir eine kleine Andacht.
Ich habe einige Worte vorgelesen, die ich hier noch mal niederschreiben möchte:
Meine Diana.
Mein geliebtes Diana-Kind, - ich vermisse dich jeden Tag meines Lebens.
------
Ich trage Dich wie eine Wunde
Auf meiner Stirn, die sich nicht schließt.
Sie schmerzt nicht immer. Und es fließt
Das Herz sich nicht draus tot.
Nur manchmal plötzlich bin ich blind und
Spüre Blut im Munde.
( Gottfried Benn)

Viele schlaue Leute haben schon beschrieben, wie Trauer in den meisten Fällen abläuft, - abzulaufen hat, wie und nach welcher Zeit der Trauernde sich aus diesem Zustand befreien kann.
Andere haben heraus gefunden, -- dass es wohl kein `Schema-F` für diesen Zustand gibt.
Selbst erfährt man, dass man ungetröstet, - untröstlich bleiben wird, - dass man niemals `Ersatz` finden wird.
Alles, was an diese Stelle rücken will, - wird nichts ausfüllen, - bleibt doch gänzlich anders.
Wie auch könnte man den Tod, das Sterben des eigenen Kindes überwinden? Und wie könnte man das auch ---wollen?
Ich will meinen Schmerz! Ich will mich erinnern, - will das Bild meines sterbenden Kindes aushalten, --lernen!
---- Denn gegen das Erinnern--- ist der Tod machtlos!!- Deshalb muss meine Trauer, - deshalb darf kein Trost sein!

Ein Gedicht von `Renate Salzbrenner`, welches meinen Seelenzustand gut veranschaulicht:

Meine beiden Gesichter:
Geht es dir gut,
werde ich gefragt
im Vorübergehn.
Doch, -- gut, sage ich
Und zeige das passende Gesicht.

Mein anderes Gesicht
Verberge ich liebevoll
Unter meiner Kleidung.
----Zuhause ziehe ich
Mich aus.
Dann darf es seine Trauer tragen.

Ich werde den Tod meiner Tochter Diana niemals überwinden können. -- In den vielen Wochen und Monaten nach dem Unglück - habe ich versucht -- mir das Grauen und den Kummer - und auch die Wut darüber -- von der Seele zu schreiben, - bin dabei abgetaucht in die tiefsten Tiefen meiner Seele,- habe mich---- die Anschauung meiner Welt auf den Kopf gestellt vorgefunden.

Und wie so oft -- in überfallartigen Momenten des Erinnerns -- durch irgendeine, -- oft winzige Begebenheit, die mich ohne Vorwarnung -- überrollt, -- wie soo oft lähmt mich eine eigentlich alltägliche Situation, und zwingt meine Seele in die Knie, - betäubt mich, -- lässt mich ins Bodenlose fallen.
Und wie --- soo mühsam--- brauche ich meine ganze Energie, -- um wieder ins Leben, -- ins JETZT zu finden.

Bis heute stehe ich fassungslos -- und sprachlos---diesem Alptraum gegenüber, mit einem Gefühl der Leere, -- die nur meine Diana ausfüllen könnte.
Aber das ist nicht mehr möglich. - Dieser wundervolle Mensch, -- diese liebende und geliebte Tochter, -- mein erstgeborenes Kind ist nicht mehr bei mir, --- existiert vielleicht noch in einer anderen Dimension, -- wer weiß?

Mir bleibt nur noch die grenzenlose -- ewige Trauer und die Hoffnung, --- und dies bedeutet für mich ein großes VIELLEICHT, -- sie irgendwann, - irgendwo, - und irgendwie --- wieder zu sehen.




Eintrag von ... am 15.11.2018 um 17:08 Uhr

" Begrenzt ist das Leben, doch ewig ist die Erinnerung. "





Eintrag von Papa am 15.11.2018 um 10:05 Uhr

Liebe Christiane.
Herzlichen Dank für deine warmen und lieben Worte.
Auch jetzt nach 10 Jahren ist der Schmerz übergroß.
und trotzdem ist es ein Wimpernschlag in unserer Zeitrechnung.
Danke nochmals




Eintrag von Deine Mama am 14.11.2018 um 12:50 Uhr

Mein geliebtes Diana - Kind, - in wenigen Tagen ist es wieder mal soweit: Die STUNDE NULL, - ja ich bezeichne es so. Das gesamte Jahr und insbesondere die letzten Wochen und Tage, - ich weiß gar nicht wie ich sonst sagen soll, - die Zeit läuft rückwärts! -- .. Heut vor zehn Jahren, - - gestern, - morgen vor zehn Jahren, -- es ist einfach nur noch grausam.
Vielleicht wird es wieder ein wenig besser, wenn DER ZWANZIGSTE vorüber gegangen ist.
Aber dann kommt halt wieder die Vorweihnacht- - die Weihnachtszeit, - dein Geburtstag, und meiner noch vorher, .-- der Jahreswechsel, Ursels Geburtstag........Überall fehlst du, -- immer wirst du so schmerzlich vermisst..........
Es ist kaum zu glauben und noch viel weniger zu kapieren, und schier nicht zum aushalten: Der , - dein zehnter Todestag?!
Allein dran zu denken kostet mich übermenschliche Kräfte.
Ich vermisse dich so unendlich.




Eintrag von Christine D. am 10.11.2018 um 14:08 Uhr

Liebe Familie Ringelsbacher,
Ich denke in diesen Tagen ganz besonders an Sie und wünsche Ihnen viel Kraft.
Ihr Schicksal und Ihre liebevollen Gedanken an Ihre Diana rühren mich zu Tränen.
Herzliche und mitfühlende Grüße sendet Ihnen
Christine D.




Eintrag von Deine Mama am 19.08.2018 um 12:25 Uhr

liebes Diana-Schätzchen....Heute ist wieder mal der NEUNZEHNTE!!!
Und es geht auf den ZEHNTEN Todestag zu, -- was das für uns bedeutet, kann wohl keiner ermessen, - außer er hat das gleiche Schicksal....
Wie sollen wir damit umgehen, mit diesem Datum?? Einiges schwirrt in meinem Kopf umher und ich hoffe, dass das alles zu realisieren sein wird. Eine kleine Andacht in einer Kapelle in unserer Nähe soll stattfinden, und entweder vorher, oder nachher will ich, dass alle,die mögen Luftballons steigen lassen, mit einer kleinen Karte dran, auf die jeder, der das will etwas drauf schreiben kann, -- eine kleinen Gruß an meine Diana, -- oder irgendwas halt...--
Anschließend gibt es irgendwo, - entweder bei uns daheim, oder in einem Restaurant, - es wird auf die Anzahl der Leute ankommen, die daran teilnehmen wollen..... Wir basteln noch `Einladungskarten` ,die wir an alle verteilen, die unsere Diana gern gehabt haben.......... So haben wir einen Überblick über die ungefähre Menge an Essen und Getränken. Ursula kennt einen ganz lieben Dekan, der auch unsere zwei Enkelchen getauft hat. Er wird die Andacht halten... Soweit meine, - unsere Pläne. -- Uns widerstrebt zutiefst, dieses beklemmende Datum nicht so allein zubringen zu müssen...
Mein Kind, wir lieben und vermissen dich so sehr.....................




Eintrag von Mama von Diana am 26.04.2018 um 17:39 Uhr

Liebe Marina, ich hab leider heute erst Ihren Eintrag in Diana`s Seite gelesen. Ich hab nun schon länger nicht mehr in die Internet-Seite hinein geschaut, und wurde heute von einer Freundin auf Ihre Zeilen aufmerksam gemacht.
- Ich danke Ihnen sehr für Ihr Mitgefühl. Es tut einfach immer so sehr gut, wenn uns andere Menschen so viel Empathie entgegen bringen wie Sie es tun, - und dann selbst noch, wenn sie auch einen Schicksalsschlag zu beklagen haben. - Ich wünsche Ihnen alles Gute und dass Sie die Lebensfreude nicht verlieren. - Denn wir alle haben ja nur dieses eine Leben auf unserer Erde. Was dann geschehen wird, soll geschehen, - aber wir wissen es nicht und manche von uns können fest an einen `Himmel` glauben und andere nicht.
Die liebsten Grüße von Marion, mit Familie.






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